Ecommerce Organisation 2026 - Der CDO ist tot - mit Lars Rabe
Shownotes
Personal, Organisation und digitale Leistungsfähigkeit hängen heute untrennbar zusammen. In dieser Folge spreche ich mit Lars Rabe von Digital Vikings darüber, wie sich digitale Teams in klassischen Organisationen entwickelt haben – und warum viele Strukturen heute an ihre Grenzen stoßen.
Wir ordnen ein, was aus der Rolle des Chief Digital Officer geworden ist, warum sie in vielen Unternehmen nicht mehr greift und was es stattdessen braucht, um High-Performance-Teams im E-Commerce aufzubauen. Dabei geht es weniger um Titel und Organigramme, sondern um Verantwortung, Prozesse und den Blick aus der Kundenperspektive.
Das nimmst du mit 🎯
Warum klassische Rollenbilder im Digitalbereich oft nicht mehr funktionieren
Wie sich E-Commerce-Organisationen historisch entwickelt haben
Weshalb Silos echte Performance verhindern
Welche Rolle Führung und Ownership bei Transformation spielen
Wo E-Commerce sinnvoll in der Organisation verankert sein sollte
🔗 Links
⚔️ Digital Vikings: https://digitalvikings.com
🤝 LinkedIn: Lars Rabe https://www.linkedin.com/in/lars-rabe/
Frank Holzweißig https://www.linkedin.com/in/frank-holzwei%C3%9Fig-b400a755/
🌐 Websites: https://Vendor-Campus.com https://office12n.de
📌 Facebook-Gruppe: Amazon Vendor EU8 Mastermind – Selbsthilfe zu operativen Herausforderungen https://www.facebook.com/groups/1024959967968968
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00:00:00: Diese Woche geht es wieder um das zentrale Thema Personal.
00:00:04: Und ich habe mit Lars Rabbe von Digital Vikings diese Woche jemanden eingeladen, der das Thema aus der externen Sicht einmal erklären und berichten kann.
00:00:15: Und wir gehen zusammen durch, ja, ein Stück weit die Geschichte von Digitalteams innerhalb von nicht-digitalen Organisationen.
00:00:24: Das heißt, wie sind die Organisationen eigentlich im Laufe der Jahre damit umgegangen mit diesen neuen Anforderungen?
00:00:29: Dann schauen wir, dass wir die Frage beantworten können, wie baut man eigentlich High Performance Teams auf und was ist eigentlich aus der Rolle des Chief Digital Officer geworden?
00:00:42: So und zu guter Letzt, dann gehen wir nochmal auf die Frage ein, wo sollte man denn geschickterweise das Thema E-Commerce in der Organisation verankern, wenn man eine sogenannte High Performance Organisation werden möchte und damit den Wettbewerb ausstechen und langfristig Wettbewerbsfähig bleiben will.
00:01:05: So, jetzt kommt das Intro und dann geht's los.
00:01:08: Viel Spaß mit der Folge.
00:01:16: Herzlich Willkommen zu Handelsrouten, zwei Punkt Null, dem e-Commerce-Podcast für Markenhersteller und Amazon-Vendor.
00:01:28: Heute mit der Folge der Chief Digital Officer ist tot mit Glasrabe von Digital Vikings.
00:01:40: So, dann gehen wir direkt rein.
00:01:42: Also Lars, schön, dass du da bist.
00:01:46: Kurz das Intro von mir.
00:01:48: Ich lade ja nicht irgendwem hier ein, sondern nur Köpfe, von denen ich meine, dass auch wirklich ein Mehrwert für die Hörer da ist.
00:01:56: Und dazu gehörst definitiv du.
00:02:00: Ich weiß, dass du einen Hintergrund hast, der Ja, fast ähnlich wie bei mir.
00:02:06: Wir sind so um das Jahr zweitausend im E-Commerce gestartet, sind seitdem in diesem Feld unterwegs.
00:02:14: Bei Lars ist es so, dass er von zweitausend an eine SEO-Agentur gegründet hat, eine Performance-Marketing-Agentur mehrere Jahre betrieben hat, die an Intershop verkauft, die es heute noch gibt, als Feed Dynamics.
00:02:27: Dann hat er für die Mahndwehr acht Jahre lang das Europageschäft.
00:02:32: aufgebaut und die Mantua ist heute Salesforce Commerce Cloud.
00:02:39: und seit zwei neunzehn oder zwei zwanzig ist es, glaube ich, bist du Geschäftsführer oder Mitgeschäftsführer bei Digital Vikings.
00:02:48: Das ist vielleicht aktuell die wichtigste Personalberatung im E-Commerce-Umfeld aus meiner Sicht.
00:02:56: Und ich will noch mal kurz kleine Anekdote, wie wir den ersten Kontakt hatten.
00:03:00: Das war so zwei neunzehn, zwei zwanzig.
00:03:03: Zwei zwanzig
00:03:04: war das glaube ich.
00:03:05: Da bist du mir aufgefallen, weil ich hatte, wir hatten Gespräch zu der Besetzung Chief Digital Officer, so wie die Folge heute heißt, bei einem koreanischen, wie sagt man, Elektronikkonzern.
00:03:20: Ich fand damals auffällig, ich dachte zuerst ein Headhunter ruft an und im Gespräch wurde dann klar, das war ein unheimlich tolles Gespräch, wie ich das in Änderungen hatte.
00:03:30: Da ist nicht irgendwer, der einfach jetzt eine Stelle besetzen möchte, sondern ich habe den ganzheitlichen einen ganzheitlichen Ansatz da wahrgenommen und vor allem die Kompetenz.
00:03:40: Also du hast dann Sachen gesagt, wie es ist wichtig, um eine Strategie zu entwickeln, dass jemand auch im Detail schon operative Erfahrung in der Umsetzung hat und Software bedient hat, einen Online-Shop bedient hat, sonst kann er keine gescheite Strategie entwickeln.
00:03:57: und solche Dinge, die... Ja, die sehr bei mir resoniert hatten, wo ich sage, das ist aber sehr ungewöhnlich für jetzt jemanden, der so eine Stelle besetzen möchte.
00:04:09: Und ja, vielleicht willst du dann gleich mal erklären, wie kommt man denn von die Mantwear, also von der technischen Seite, da wo es darum geht, technische Lösungen zu finden.
00:04:23: in das Feld von HR und wo es eigentlich komplexere Herausforderungen gibt, wo es menschelt, wo es um Organisationen geht.
00:04:31: Wie kommt man denn von dem Einfeld in das andere?
00:04:36: Das ist eine gute Frage.
00:04:37: Also Frank, erst mal schön, dass ich hier sein kann und freut mich total, dass wir das zusammen machen.
00:04:42: Wir kennen uns jetzt ja auch schon mittlerweile seit fast sechs Jahren.
00:04:46: Dass wir das jetzt mal zusammen aufnehmen, finde ich total klasse.
00:04:50: Wie kommt dieser Schritt von der e-commerce Technologie hin zu Organisationsaufbau?
00:04:59: Das ist eine sehr gute Frage.
00:05:02: Letztendlich kamen die Triebfeder dahinter.
00:05:06: Zwei Triebfeder, würde ich sagen.
00:05:08: Als ich bei Demand wer damals unterwegs war, hatte ich einen Bereich aufgebaut, der hieß Retail Practice.
00:05:15: Das heißt, wir haben unseren Kunden und das waren damals überwiegend Hersteller, also aus dem Fashion-Bereich, aus anderen Bereichen, die sehr früh quasi ins E-Commerce eingestiegen sind und dann Gas geben wollten.
00:05:31: Von diesen Kunden hatten wir, den haben wir halt geholfen, schneller PS auf die Straße zu bringen in e-commerce.
00:05:36: Da haben wir so ein Team von unterschiedlichen Leuten aus online Marketing, Shopmanagement und so weiter, die die gesamte Klavier-Tour kann.
00:05:43: Und die Frage, die aber immer wieder hoch kam von den Kunden, wen brauche ich dafür?
00:05:48: Wie mache ich das?
00:05:49: Also, was mache ich intern?
00:05:51: Was gebe ich an der Agentur raus?
00:05:53: In welcher Struktur?
00:05:54: Wie viele Menschen brauche ich überhaupt für eine e-commerce Organisation?
00:05:57: Da haben wir damals schon so ein Organisationsansatz entwickelt, wie man es über so ein Business Model kennen weiß, vernünftige Struktur baut.
00:06:05: Ja, das Interessante daran war, mein ehemaliger Kunde, der Thomas Schäben, war damals E-Commerce-Leiter beim großen Katalogversandhändler, der hatte Digital Vikings vor einigen Jahren gegründet und wir haben uns damals sehr gut verstanden.
00:06:20: und er hatte dann irgendwann mal gefragt, hier Lars, hast du nicht Bock auf Personal?
00:06:26: Und dann bin ich damals bei Digital Vikings eingestiegen, uns gehörte Firma zusammen.
00:06:32: Und da habe ich quasi so das, was von den Kunden damals kam, was mich total begeistert hat, immer das Thema Organisation, weil es geht, um erfolgreich im E-Commerce zu sein, geht es viel weniger um Technologie, es geht halt viel mehr um die richtigen Menschen am richtigen Platz zu haben.
00:06:48: Und das war so, wie gesagt, diese beiden Themen kamen zusammen und ich hatte Lust nochmal wieder, ein eigenes Business zu gründen, dass er jetzt quasi meine zweite Gründung als Unternehmer oder Mitgründung und das war so, ja, das ist so ein Leidenschaftsthema irgendwie.
00:07:02: Das hat sich so, man kann viel aus der Historie heraus mitnehmen, was man gesehen hat.
00:07:08: Ich habe wahnsinnig viele Unternehmen gesehen im E-Commerce und auch die Organisationenstrukturen und das haben wir dann quasi mit im Digital Vikings reingenommen und das war so, das ist so der... ... der Sprung aus der Technologie-Ecke heraus Richtung ... ... wie schaffen wir es für unsere Kunden ... ... soll auch nicht ... ... despektilig klingen oder so ... ... aber wie schaffen unsere Kunden ... ... das High-Performance-Organisation ... ... im digitalen Bereich, ... ... insbesondere im e-commerce-Bereich aufzubauen?
00:07:36: Ja.
00:07:37: Ja.
00:07:38: Klasse, also ich kenne dich ja nicht in dem Feld ... ... Software, ich kann mir das aber gar nicht vorstellen.
00:07:44: Weil das einfach ... ... in dem Feld so stimmig ist.
00:07:49: Ja, was jetzt interessant ist, ich würde gern einsteigen bei der Frage, weil du hast ja den diesen Markt von Personal und Besetzung mit beobachtet und begleitet.
00:08:00: Also es ist ja spannend, dass in die Organisationen, hier geht es ja um Markenhersteller, da wurden plötzlich neue Anforderungen gestellt oder es kamen neue Aufgaben, die in die Organisation plötzlich abbilden musste.
00:08:14: Und ich sage mal bei den einen früher schon um die zweitausende oder noch vorher, aber manchen später erst als Amazon dann als Kunde auftrat.
00:08:23: Aber wie hast du?
00:08:24: Ich habe bei fast allen Markenherstellern gesehen, dass sie da Strategie Projekte gemacht haben und sich dann überlegt, wo hängen wir das auf?
00:08:31: Wie setzen wir das um?
00:08:32: Und es hatte dann immer mit Personal zu tun.
00:08:34: Also es war oft so zu sehen, man möchte gerne dieses Problem weg.
00:08:38: ... kaufen, indem man da jemanden hinsetzt.
00:08:40: Und wie hast du das wahrgenommen?
00:08:42: Was waren so die Wünsche im Laufe der letzten ja fast ... ... fünfzehn, sechszehn Jahre ... ... im Bereich Personal, also so zwischen ... ... zwei Zehn und heute.
00:08:52: Wie hat sich das entwickelt?
00:08:53: Was war damals die Idee, was man braucht und ... ... wie sind wir vielleicht, wenn wir bis Corona gehen, bis ... ... zwanzig, zwanzig, wie hat sich das entwickelt?
00:09:01: Ja.
00:09:02: Ja, auch das ist eine gute Frage.
00:09:04: Heutzutage sind ja sehr viele Markenartikeler dann auch noch mal sehr stark auf Amazon unterwegs.
00:09:09: Das war ja früher noch gar nicht der Fall.
00:09:12: Da ging es ja immer nur DTC, aber voll direkt zu Konsumer.
00:09:17: Und das war so, ja, also... Da war ja eher so online und e-commerce, war ja so ein einstelliger Rundungsfehler in der PNL.
00:09:30: Und da sind natürlich Wachstumsgrößen drin gewesen, dass man unheimlich schnell, unheimlich schnell erwachsen konnte.
00:09:36: Und der Fokus war meistens... Also Technologie war häufig ausgegliedert an Dienstleister, an Agentur oder Technologie-Dienstleister.
00:09:46: Viele haben auch Logistik ausgelagert an gewisse Player, sodass so die ersten E-Commerce-Teams damals waren, haben sich ganz stark darauf fokussiert, wie kriege ich das Thema Shopmanagement geregelt, das richtige Produkt mit dem richtigen Incentiv an die richtige Person zur richtigen Zeit.
00:10:07: Und natürlich vorgelagert das ganze Thema Neukundenarquise.
00:10:10: Wie schaffe ich es, möglichst viele Neukunden zu gewinnen?
00:10:14: und da waren das Thema Neukunden-Gewinnungskosten nicht ein großes Problem im Vergleich zu heute.
00:10:23: SEA-Kosten waren verhältnismäßig überschaubar noch und somit gab es eigentlich so zwei große zwei Groß- oder zwei Teams, die erstmal aufgebaut worden sind im Unternehmen.
00:10:32: Das war das Thema Customer Acquisition.
00:10:35: Ganz viel, ganz viel Seher und dann kam später Meter dazu und so weiter.
00:10:39: Und das Thema Shopmanagement, also Conversion.
00:10:42: Wie kriege ich dann den Traffic, der auf den Shop raufkommt?
00:10:45: Wie kriege ich den dann veredelt, dass der Kunde kauft?
00:10:47: So.
00:10:48: Und das war so die Hauptaufgabe.
00:10:51: Also Merchandising im Shop und Vorgelager des Thema Online Marketing.
00:10:56: Und
00:10:58: Und mit was für Leuten hat man das versucht zu besetzen damals?
00:11:01: Wo kamen die her?
00:11:01: Weil das gab es ja nicht.
00:11:02: Es gab ja irgendwelche Online-Händler, so wie ich mal einer war, die in der Regel, so wie ich meine, mit Online-Händler Marktbegleiter kenne, die oft nicht kompatibel sind, um ein Corporate zu arbeiten.
00:11:17: Also wo hat man die, wie haben die das besetzt?
00:11:20: Ja, das ist tatsächlich, das kommt auch mal so ein bisschen, aber was ist welches Unternehmen das war?
00:11:26: Also wir haben beispielsweise einen großen Sportartikelhändler gearbeitet.
00:11:29: Die haben dann die E-Commerce-Team in Holland aufgebaut in Amsterdam.
00:11:33: Weil da gab es solche Rollen schon eher.
00:11:37: Das ist ja so, E-Commerce kam ja sehr stark aus englischsprachigen Märkten heraus.
00:11:41: Da gab es auch im Performance-Marketing deutlich mehr Menschen.
00:11:45: Wenn ich jetzt in reiner Deutsche Online-Shop war, dann kamen einige Leute tatsächlich so aus dem Agenturumfeld.
00:11:51: Weil die wussten, wie man größere Kampagnenmanage, Kampagnen-Setup-Managed, das Thema Shop-Management war total unterbelichtet.
00:12:00: Die mussten wir teilweise als Software-Hersteller ausbilden, wie ich auch mit gewissen Promotions umgehe.
00:12:07: Da ging ja sehr viel auch über Promotions.
00:12:08: Sie haben Neukunden über Promotion-Kampagnen gewonnen und so weiter.
00:12:13: Also haben sich auch teilweise Menschen geholt, die dann so, die aus dem klassischen Versandhandel gekommen sind, weil die kennen die Klavier Tour, wie das ganze Thema läuft und dann wurde halt viel Training auf den Job gemacht.
00:12:24: Also, das muss man sagen, aber es gab auch nicht so manikfaltige Tools, also heutzutage gibt es so viel Technologie in dem Thema, wie ich meinen Shop Manager oder auch mein Online Marketing, das war so in den zwei Tausend Zehner Jahren noch nicht so wahnsinnig aus, also war schon ausgeprägt, aber nicht so stark wie heute.
00:12:42: Ja.
00:12:44: Und wie hat sich das vielleicht nach Corona?
00:12:51: Kannst du da noch eine Veränderung sagen?
00:12:53: Weil da ist ja plötzlich ein Aktionismus passiert, so dass jedes Unternehmen, ob Retail, Hersteller, Marktplatz aktiv werden musste, genutgedrungen und in viele Sinne Aktionismus verfallen und es gibt einen davor und danach aus meiner Sicht durch die Home Office Kultur und so weiter.
00:13:13: Wie wird es zur Zeit danach beschreiben?
00:13:15: Ja, also wir befinden uns ja eigentlich so gerade so in dieser Post-Corona-Phase nach wie vor.
00:13:23: Das Interessante war ja tatsächlich, Thomas und ich haben ja Digital Vikings zusammen gemacht, also das Unternehmen gab es schon ein paar Jahre noch, aber wir sind jetzt zusammen eingestiegen.
00:13:32: im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, Und dann auf einmal haben alle gesagt, dann kam Corona, Lockdown und auf einmal haben alle Unternehmen, alle ihre Personalplanung waren auf und geworfen und haben erst mal nichts gemacht.
00:13:51: Das ging so bis September, Oktober, zwanzig, zwanzig.
00:13:56: Und dann haben die auf einmal gemerkt, Die Leute wollen ja online bestellen, das ist unser Strohhalm nach draußen im Wachstum.
00:14:03: Bewerber hat ein Online-Shop, habt ihr das gesehen?
00:14:05: Ja
00:14:06: genau, dann ging jeder Keter und dann ist auch mal der Online-Shop ausgefallen, weil wegen Verlastung und weil es gibt so heutzutage alles geil.
00:14:13: Auf jeden Fall diese Corona-Phase war auf jeden Fall die Phase der Professionalisierung, insbesondere im Bereich Frontend, würde ich sagen, also sprich noch besser, schneller, effektiver.
00:14:29: Kunden zu gewinnen.
00:14:30: Auf einmal wollten sie alle Kunden gewinnen.
00:14:32: Das heißt die Werbekosten sind massiv nach oben geschnellt.
00:14:35: Corona war meines Erachtens auch die Geburt der massiven Skalierung der Onlinemarktplätze.
00:14:42: Insbesondere von Amazon.
00:14:44: Das war ja früher so.
00:14:47: Du hast ja teilweise in einem Unternehmen gehabt und gesagt, wir verkaufen dich auf Amazon.
00:14:51: Das ist ein Fettbewerb.
00:14:55: In der Vor-Corona-Zeit war das tatsächlich so.
00:14:57: Man merkt man, das ist ein Riesenabsatz-Kanal.
00:14:59: Ich meine, wenn man überlegs Amazon hat, macht das gesamte Online-Markt, das ist in Deutschland, also mittlerweile.
00:15:05: Wenn nicht mehr.
00:15:06: Wenn nicht sogar noch mehr.
00:15:08: Und somit kam noch komplett neue Berufe hoch.
00:15:13: Also die ganze dem Marketplace-Management und Retail-Media und alles, was damit zusammenhängt.
00:15:20: Also man hat gesehen, dass die Organisationen unheimlich schnell gewachsen sind, Kassen bei acquisitionen Kosten gestiegen und somit hat sich das ganze Richtung Exzellenz, auf der einen Seite Stärke Richtung Exzellenz verschoben, Richtung Data, weil da kommen ja so mehrere Faktoren zusammen, auf einmal ist Rechenleistung verfügbar, das war früher nicht, alles hat sich in die Cloud verlagert, das war früher auch nicht, auf einmal habe ich die maximale Transparenz entlang der gesamten Wertschärfungskette, also kamen neue Themen hoch.
00:15:54: Also es ging jetzt nicht mehr nur um Shopmanagement und Customer Acquisition, es ging dann vor allem das Thema, da kam das Thema Customer Lifetime Value einmal hoch, CLV.
00:16:03: Das war früher vielleicht wichtig, aber das war jetzt nicht das Problem, weil neue Kunden zum Beispiel waren nicht so teuer.
00:16:10: Dann kam das Thema CRM und Loyalty hoch.
00:16:12: Was mache ich denn mit den ganzen Kunden, die ich jetzt habe?
00:16:15: Die sollen dann möglichst mehrfach kaufen.
00:16:17: Wie gehe ich mit dem Thema Data um?
00:16:19: Wie gehe ich mit dem Thema Marktplätze um?
00:16:21: Wie verzahne ich das Ganze vernünftig miteinander?
00:16:24: Somit sind die Organisationen schon deutlich komplexer geworden und die Unternehmen haben begriffen während Corona.
00:16:31: Das ist nicht einfach so.
00:16:32: mal in eine Spielwiese, weil du hast ja Markenhersteller gesehen, die haben mal so eine kleine GmbH gegründet, die hieß dann XY e-Commerce GmbH und die soll man ein bisschen spielen, weil die an das eh nicht in ihre Organisation reingekommen, weil die viel zu langsam waren.
00:16:47: Und auf einmal merken die, das nimmt einen signifikanten Anteil meines Umsatzes, das sind nicht nur fünf Prozent, das sind nur zehn Prozent, das sind auf einmal twenty-fünf Prozent bis dreißig, vierzig, fünfzig Prozent meiner Umsätze.
00:16:59: Und das war meines Erachtens so dieser Tipping Point durch Corona, weil wir hätten Wir werden sonst wahrscheinlich heute erst an dem Punkt, wo die Unternehmen sich das professionell oder noch professioneller überlegt hätten.
00:17:15: Aber durch Corona wurden sie quasi reingezwungen in dieses Thema.
00:17:19: Wir müssen das Thema wirklich ernst nehmen, vor allen Dingen offener Organisationsseite.
00:17:24: Ja.
00:17:25: Und innerhalb der Organisation, also das ist aus meinem Blickwinkel, ist das bei Herstellern, vor allem ist das Thema E-Commerce, was dann oft gleich mit Amazon war, bei hardwaren Herstellern oder Durables, wie es so heißt.
00:17:40: Da ist es ja wild gewachsen und da habe ich jetzt.
00:17:42: sagen wir mal vor zehn Jahren, wurde ich häufiger gefragt, ja, wo hängen wir es denn auf?
00:17:47: Ist das Sales oder Marketing oder ist IT?
00:17:49: Die machen ja auch was mit Computern, so wie Sie.
00:17:52: Also die Frage, wo hängt man dann dieses neue Thema auf?
00:17:58: Wo war das damals und heute primär?
00:18:03: Ja, das ist tatsächlich immer so ein Diskussionspunkt gewesen.
00:18:08: Ich würde sagen, kleines Unternehmen, da hing es erst mal in der IT.
00:18:13: Komm, wir machen mal so einen Shop und dann werden wir den irgendwie bedienen und so weiter.
00:18:16: und der IT-Later völlig überfordert hat vor no workplace und was er sich alles gemacht.
00:18:21: Du machst doch Technik, das ist genauso, wenn du ein Anwalt fragst, du bist der Anwalt, kümmer dich mal drum, ich hab ja ein Rechtsproblem.
00:18:28: Mach, gab's, dann hast du so das weitere Thema gehabt.
00:18:35: Das ist im Vertrieb durchaus ab und zu mal hängen, aber eher weniger.
00:18:39: Der Vertriebsleiter hat gesagt, ich kann damit nichts anfangen.
00:18:41: Ich habe meinen Außendienst hier draußen und wir haben unsere Vertriebspartner, wir haben unsere Handelsstrukturen.
00:18:47: Wir müssen mit E-Commerce aufpassen, weil die macht mir sonst meine Handelslandschaft kaputt.
00:18:54: Aber gab es dann einigen Bereichen?
00:18:57: Und es war ganz häufig was im Marketing aufgehängt, weil der E-Commerce war so ein bisschen Marketing-Mechanismus.
00:19:06: Und da hängen so jetzt dieses E-Commerce, weil jeder hat dann irgendwie eine Frage gehabt.
00:19:12: Die Technologie muss laufen, ja macht die IT.
00:19:15: Marketing kennt sich nicht mehr Technologie aus.
00:19:18: Das Markenbild muss wiedergegeben werden, da macht Marketing, aber wir müssen auch Performance machen.
00:19:23: Wir haben Umsatzziele, Marketing, nee, wir machen eher Brand.
00:19:27: Und dann sagt der Vertriebsleiter, hier kommen wir, es ist nicht wichtig genug für mich, weil ihr macht nur fünf Prozent meines Umsatzes, das mache ich mit einem Handelspartner.
00:19:35: Und in diesem Spannungsfeld... war dann, war dann ganz häufig Kommersung, wurde dann irgendwo aufgehängt.
00:19:41: Und dann hat man manchmal halt tatsächlich so diese eigene kleine GmbH rausgemacht, weil das Unternehmen relevant und groß genug war.
00:19:47: Damit da haben die dann eigenen Geschäftsführer eingesetzt.
00:19:49: Birkenstock ist zum Beispiel.
00:19:52: Birkenstock hat die Birkenstock, glaube ich, digital GmbH gegründet in München.
00:19:56: Birkenstock kommt aus der Nähe, hier kommt er glaube ich aus der Nähe südlich von Bonn-Köln, da die Ecke Neu-Wied.
00:20:03: Ganz traditionelles Unternehmen und gesagt, nee, wir machen das... Als eigenes kleine Schnellboot, was glaube ich damals eine gute Entscheidung war, weil die Organisation das nicht hätte machen können und somit wurde das komplett ausgelagert.
00:20:15: Und nochmal an einen komplett anderen Standorten, wo auch Talente verfügbar waren, weil die Christian-Talente nach Neu-Wied damals, da war auch die Homeoffice-Thematik noch gar nicht so ausgeprägt.
00:20:27: Und somit gab es da aber so unterschiedliche Möglichkeiten, das aufzuhängen, weil man noch nie noch gar nicht so genau wusste, wie groß wird denn das Ding überhaupt?
00:20:36: Können wir das in die Organisation machen und reinpressen oder nicht?
00:20:42: Und du hast so viele unterschiedliche Interessenslagen.
00:20:46: Und leider ist es halt auch so, dass... Unternehmen halt historisch gewachsen sind und dadurch massive Silos im Laufe der Jahrzehnte entstanden sind, die du nicht mal ebenso wieder aufbrechen kannst.
00:20:57: und es geht nicht.
00:20:58: Es geht aber halt nicht so schnell.
00:21:02: Ja, also ich glaube die Herausforderung, das war das erste Projekt, wo ich um Rat gefragt wurde.
00:21:10: Zwei Tausend vierzehn oder so war das bei meiner Lieferanten.
00:21:14: Ich habe einen Onlinehandel, der für Fitness, Physiotherapie Artikel gehabt.
00:21:20: war die frage wir haben einen online shop guck mal drauf wie würdest du das machen?
00:21:24: und ich hatte kurz vorher einen online shop inklusive wahren wirtschaft daten migration und design erstellt.
00:21:30: alles zusammen hat zwölf tausend euro gekostet und war in drei Monaten fertig.
00:21:35: und dieser shop jetzt da Und hat funktioniert.
00:21:41: Und der Shop, den ich dann da gesehen hab, der stand da, vierhunderttausend Euro gekostet.
00:21:49: Und man war schon zwei Jahre dran.
00:21:50: Und dann war es erst mal in Frage, wow, was muss das hinterher können?
00:21:55: Und meine Erkenntnis war dann, was kann das jetzt, was mein System nicht kann, alles ist ja unfair.
00:22:00: Und dann habe ich aber genauer hingeguckt und festgestellt, gar nichts.
00:22:03: Im Gegenteil, es ist sogar praktisch ein unbedienbarer Zombie in der Größe.
00:22:10: Und wie kommt das?
00:22:11: Und da war dann relativ zügig die Analyse.
00:22:13: Das ist das Zusammenhängen mit diesen Silos, dass viele Beteiligte, bei denen keiner einen Fehler machen möchte, da dran rumwursteln, von denen keiner eine Idee von einem Zielbild hat.
00:22:25: Und in Summe hat man sich auch nicht getraut, die smarten Lösungen zu nehmen, weil die waren zu günstig und man konnte sich dann auch gar nicht mehr vorstellen, dass das irgendwie mit Software die Online-Händler nutzen gehen könnte.
00:22:40: Und das fand ich ganz spannend, so das zu sehen.
00:22:42: und das ist dann einfach die die Aufteilung, das Zerschnittensein der Organisation in die Silos, was E-Commerce so schwierig macht.
00:22:50: Und die heraus oder was ich dann gesehen, wo sind die so verankert gewesen?
00:22:56: Da gibt es meistens im Vertrieb E-Commerce bei Herstellern, ganz am Anfang IT tatsächlich noch drin.
00:23:03: Was ganz krass war, weil die ja eigentlich dafür da sind, dafür zu sorgen, dass mehr oder weniger das Unternehmen sicher ist.
00:23:11: Also wir haben sehr starke Sicherheitsdenken und das dann im E-Commerce.
00:23:15: ist natürlich sehr schwierig.
00:23:17: Das war
00:23:17: damals völlig unvorstellbar eigentlich, weil die IT war auch dann komplett überfordert.
00:23:22: Also die IT hat sich ja auch komplett gewandelt im Laufe der letzten Jahre.
00:23:26: Die sind ja hin zu genau was du sagst, wir müssen dafür sorgen, dass der Betrieb des Unternehmens sichergestellt wird.
00:23:31: Also das ist eine eigene Betriebsschicht gewesen.
00:23:34: Hin zu so der CIO von heute ist ein Business Enabler.
00:23:41: Ich würde gerne
00:23:41: noch die anderen Gruppen bevor war gleich ich glaube ich glaube gleich jetzt für die Folge haben.
00:23:45: wir glaube ich mir macht eine zweite Folge.
00:23:47: wir sind schon das so spannend.
00:23:50: Wer schön rauszuarbeiten.
00:23:51: wo ist es denn so in der Regel auf gehängt das E-Commerce bei Unternehmen?
00:23:56: ich glaube das ist viel interessiert und wo?
00:23:59: deine Meinung wird mich dann am ende auch noch mal interessieren.
00:24:02: wo du es optimalerweise aufhängen wirst.
00:24:05: Aber ich würde dann nochmal auf die anderen Abteilungen, da ist ja meist im Vertrieb manchmal im Marketing das Ganze gelandet und manchmal im Nirgendwo.
00:24:14: Also wirklich irgendjemand hingesetzt wurde, wo noch nicht mal klar war, wo derhin berichten soll, sondern das einfach machen und dann am Ende zu irgendwem eine Stabstelle war, wo sich wirklich keiner dafür interessiert hat.
00:24:26: Irgendwo als Stabstelle von dem ... der Organisationsteil, der die Discounter bearbeitet oder so.
00:24:34: Wirklich im Nirgendwo.
00:24:36: Und ich fand das ... Und rückblickend ist das dann spannend, auch auf die Unternehmen zu gucken, ... ... als dann E-Commerce wichtiger wurde, ... ... wie sich dann alle ... ... am Anfang wollte es keine haben ... ... und dann haben sich plötzlich ... ... alle darum gerissen.
00:24:50: Und ...
00:24:53: ...
00:24:54: wo hast du es häufiger gesehen?
00:24:55: Im Marketing ... ... oder Vertrieb, wo wurde E-Commerce ... ... aus seiner sich häufiger ... ...
00:25:01: verankert?
00:25:01: Ich glaube, ich habe es ... ... häufiger am Marketing gesehen.
00:25:04: Spannend, ich im Vertrieb.
00:25:05: Ja, also ... ... aber das kann es auch sein, ... ... dass sie das so ein bisschen ... ... die Waage hält.
00:25:10: Oder du hast dann tatsächlich ... ... der Combat, glaube ich, ... ... auch nochmal darauf zu sprechen.
00:25:15: Die Geschäftsführung hat keine Ahnung ... ... von Digitalisierung, ... ... dann holen Sie sich jemanden, ... ... den Sie dann Chief Digital Officer nennen.
00:25:21: Das ist ja auch so ein bisschen so die ... ... Tagline oder die Headline ... ... für unseren Podcast.
00:25:28: So, da sollte dann erstmal ein digitales Geschäftsmodell entwickeln, hat aber weder Umsatzverantwortung, noch Budgetverantwortung und so weiter, so.
00:25:36: dann wurde das erstmal dahin geschoben.
00:25:38: oder gucken wir was passiert, ja und also weder nicht Fisch, nicht Fleisch sozusagen, kann so ein bisschen Technik, so ein bisschen Vertrieb, so ein bisschen Marketing und dann haben sie von allen Seiten daran gezogen.
00:25:53: Es ist schon interessant, aber ich hatte auch einen positiven Effekt gehabt letztendlich, weil auf einmal muss, also egal, dass dann im Marketing oder im Vertrieb aufgehängt war oder halt auch in der IT, die mussten sich auf einmal damit auseinandersetzen.
00:26:07: Die wollten das eigentlich gar nicht, weil die waren ja so in ihrem kleinen Silo und es läuft ja irgendwie alles.
00:26:12: Und auf einmal kommt der Vertriebsleiter um die Ecke, wenn es im Marketing hängt, sagen wir mal, wie viel Umsatz macht man denn eigentlich damit?
00:26:18: Ja, zehn Millionen.
00:26:19: Was, zehn Millionen?
00:26:20: Das war doch mein Umsatz.
00:26:24: Und dann ging das Gehacke nämlich los, als auf einmal relevante Umsatzgrößen hochkam.
00:26:32: Und ich sehe das teilweise auch heute noch.
00:26:34: Also ich habe einen Kunden, Hersteller, skandinavischer Hersteller, Mittelstandsunternehmen.
00:26:43: Da ist die Umsatzverantwortung im Vertrieb.
00:26:47: Aber das ganze operative doing hängt im marketing.
00:26:51: Ich sage auch schwierig.
00:26:54: Ja ist immer die frage dafür wird dann am ende wurden dann diese schnellboote versuch zu bauen.
00:27:00: Aber ja es gibt data es gibt.
00:27:03: das problem ist ja jemand alleine.
00:27:05: das war noch mal warum ist mein online shop so günstig gewesen?
00:27:08: ich war halt alleine mit ein paar mitarbeiter ich habe alles entschieden und aber im nachhinein wurde mir dann klar als ich dann bei corporates war.
00:27:17: Ich wusste über Data.
00:27:20: Ich wusste über meine IT Bescheid.
00:27:22: Ich wusste über das Performance.
00:27:25: Marketing habe ich selbst angeleitet.
00:27:26: Ich wusste über das Marketing.
00:27:28: Ich wusste, was vertrieb, dass das performant sein muss.
00:27:34: Also ich muss mich um die Logistik kümmern.
00:27:37: Ich muss mich darum kümmern, dass ich Kartons habe und muss mich am Ende um alles kümmern.
00:27:41: Und jemand.
00:27:42: Alleine schafft es ja schon seit dreißig Jahren.
00:27:45: schaffen, dass ja Leute bei eBay was einzustellen und zu verkaufen ist ja nicht so kompliziert.
00:27:49: Das Schwierige ist aber für eine Organisation, die umstreuerbar zu sein, dann zerschnitten ist, ein Konzern ist zerschnitten in Logistik und Vertrieb und Personal und IT.
00:28:00: Und in jedem dieser Silos sind Menschen, die studiert haben in diesem Bereich, Karriere gemacht haben in diesem Bereich.
00:28:09: und Wenn die jetzt miteinander ein Paket verschicken sollen oder einen Onlineshop installieren, dann sind die halt alle getroffen.
00:28:17: und das Thema zusätzlich erschwerend ist, dass sie, das ist alles außerhalb deren Komfortzone und Prozesse liegt.
00:28:24: Also es ist ja immer was, was man on top macht und jeder muss dann glauben, was der andere erzählt, sagt der Logistikleiter Paket verschicken kostet zwölf Euro.
00:28:33: Kartonkost so und so viel, da müssen die anderen das glauben, die können nicht anfangen das zu diskutieren.
00:28:38: Und das ist der Vorteil, wenn man dann alleine für, wenn einer für alles verantwortlich ist, da muss er sich darum kümmern, weil er weiß, okay, wenn das zwölf Euro kostet, dann kann ich hier zu machen.
00:28:46: Also muss ich eine Lösung suchen, das ist gerade das Bottleneck.
00:28:49: Und ich glaube, dass das die große Herausforderung ist, weil innerhalb der Unternehmen dann die... Ja, die E-Commerce Verantwortlichen halt nicht das Standing hatten, diesen ganzen Alphatieren zu erklären, dass es doch geht oder gehen muss oder wie auch immer.
00:29:09: Und die viele der CDOs, die ich zumindest gesehen habe, einige nicht.
00:29:15: Ich habe es manchmal gesehen, dass da Leute besetzt wurden, die halt auch keine Ahnung von diesem ganzheitlichen Prozess hatten.
00:29:21: Also was kostet das, ein Paket zu verschicken?
00:29:23: Das muss man einfach wissen.
00:29:25: was das immer kostet, um eine Strategie zu entwickeln und sich dann auch Dinge sagen zu lassen oder nicht sagen zu lassen.
00:29:32: Es
00:29:33: geht aber zur Sortimenzplanung schon los.
00:29:36: Welche Mengengerüste brauche ich?
00:29:37: Gehört mir das Sortiment im Online-Shop überhaupt?
00:29:40: Da habe ich schon Dinge gesehen, dass der Online-Shop die Leftovers bekommen hat.
00:29:50: Ja,
00:29:50: ja, ja.
00:29:52: Keine eigene Sortiment, die haben das Sortiment bekommen, die mussten das Sortiment verkaufen, was da reingesteckt worden ist.
00:29:57: Aus irgendeinem Einkaufsprozess oder irgendwas.
00:30:01: Ja,
00:30:03: Restposten.
00:30:04: Ja, tatsächlich.
00:30:06: Restposten und dann am besten zum UVP verkaufen.
00:30:10: Ja, das hat man
00:30:11: natürlich so gemacht, um auch, das waren dann ja auch Kanalkonflikte, die kamen, um die Handelspartner nicht zu verschrecken, die dann gesagt haben, die Einkäufer, warum habt ihr hier einen eigenen Online-Shop?
00:30:21: Nur für Restposten.
00:30:23: Aber für den, der es machen muss, ist das natürlich ein Pain in the ass, weil es gibt ja nichts Blöderes, als für Artikel, wo man zehn Stück von hat oder hundert oder was weiß ich, die danach weg sind.
00:30:33: Extra Bilder, Texte und so weiter das ganze Zeug zu machen, wenn man weiß, das ist danach vorbei.
00:30:41: sehr undankbar.
00:30:43: Was auch noch mal ganz interessant war, was wir so gesehen haben, die Anforderungen in die Organisation, gerade wenn du das Logistik Thema anschaust, also die ersten Pioniere im Bereich E-Commerce von Markenartikeln her, von Markenhersteller, also neben dem Elektronikbereich, das ging immer irgendwie relativ schnell.
00:31:03: Da kam relativ schnell dann der Fashionbereich rein.
00:31:06: Und Fashion... Markenartikeler kannten halt nur Palettenlogistik.
00:31:11: Die haben eine Palette rausgeschoben, verkauft, wer wie wo abverkauft hat, egal, das inventar Risiko wurde eigentlich auf den Handel abgewälzt.
00:31:24: Auf einmal haben sie selbst, auf einmal haben sie das Thema Retouren.
00:31:29: Und dann haben wir gesagt, wir machen die Logistik mal selbst.
00:31:31: und dann ist halt die Frage, du hast fünfzig Prozent Routuren in einem Sortiment.
00:31:35: Wie schnell schaffst du das denn eigentlich?
00:31:37: und wer kümmert sich da drum in der Organisation, dass eine Ware, die zurückgeschickt wird, wieder kommissioniert wird?
00:31:41: Dann dauert das.
00:31:43: Dauert das.
00:31:44: Vierundzwanzig Stunden oder dauert das?
00:31:46: Zweiundsebzig Stunden.
00:31:48: Und auf einmal haben die gemerkt, das Ding kann gar nicht profitabel betrieben werden.
00:31:51: Dann haben sie, ihr kommt das mal wieder eine Zeit lang nach draußen gegeben, also nicht kommen wir, sondern das ganze Logistik Thema.
00:31:56: Aber auf einmal wird so diese ganze was da auch im Bereich Logistik, also alles, was nach dem Kauf, nach dem Beibatten passiert, da haben sich dann auch wirklich, also da hat eine Explosion an neuen Stellen und an neuen Anforderungen gegeben, wie man dann da tatsächlich wirklich vernünftig arbeitet, um sowas auch prozessorientiert vernünftig umsetzen zu können.
00:32:26: Fashion ist natürlich nochmal besonders spannend.
00:32:28: Das ist so eine Mischung.
00:32:29: Das ist nochmal was ganz Eigenes, weil die Unternehmen schon ein bisschen die Tossierfahrung mit eigenen Stores oft hatten.
00:32:35: Das
00:32:35: stimmt.
00:32:37: Das ist nochmal eine ganz spezielle Anforderung gesehen.
00:32:41: Aber ist natürlich genau, was du sagst, wenn der Logistikverantwortliche da noch nie sich um die Retouren kümmern musste und plötzlich kriegt er die Aufgabe mit fünfzig Prozent Retouren zu händeln, dann ist das ja was, wenn er vorher nur Paletten weggeschickt hat.
00:32:55: was überhaupt nicht in seinem Kompetenzfeld oder Erfahrungsfeld liegt, wo er aber, weil Logistik draufsteht, sich drum kümmern müsste.
00:33:02: Und ich glaube, dass viele Organisationen genau damit zu tun.
00:33:05: Ist wie der IT-Leiter, der sich auf einmal sich mit dem Online-Shop-Betrieb kümmern muss, der das noch nie vorher gemacht hat.
00:33:11: Ich habe da ungefähr eine Ahnung von, aber was bedeutet das denn überhaupt?
00:33:14: Wieso kostet so ein Shop denn auf einmal vierhundertausend Euro und nicht hundertausend
00:33:18: Euro?
00:33:19: Und du hast ja teilweise Jahresprojekte gehabt, ich gab ja früher aus der Lösung.
00:33:23: Also das war eine Katastrophe so was zu implementieren.
00:33:27: Da kam mir irgendwann das ganze Cloud-Thema.
00:33:30: Und da war man ging alles viel schneller.
00:33:33: Und jetzt, wenn wir das wissen, es ist kompliziert.
00:33:36: Ich glaube, es ist kompliziert und es wurde vor zehn Jahren ja schon von digitaler Transformation immer gesprochen.
00:33:42: und dann habe ich mich mal gefragt, Transformation impliziert ja, dass man weiß, dass man von einem Status X zu einem Status Y irgendwie kommt, aber der Status Y war ja unklar.
00:33:53: Aber heute würde ich schon sagen, Transformation bedeutet, dass die Organisation das schafft.
00:34:00: Das Thema E-Commerce war es bei den meisten Unternehmen ja irgendwie zwischen mindestens zehn Prozent bis fünfzig, sechszig, siebzig Prozent heute ausmacht.
00:34:11: Sie müssen es irgendwie in ihrer Organisation verankern und das ist eine Transformation.
00:34:15: Und wenn wir jetzt noch einen Schritt weitergehen, dann ist ja auch klar, dass das auch die Offlinekäufe, die Offline ... Retail Kundschaft hat ja auch ... ... die haben doch alle Online Shops.
00:34:25: Also es ist ... ... eigentlich ist es Online First ... ... und wenn man noch mitzählt ... ... wie viele Kunden sich informieren ... ... in ihrer Customer Journey ... ... Online, bevor sie auch Offline kaufen, dann ... ... ist klar, dass wir eine andere Situation haben.
00:34:39: Und Transformation heißt ja dann ... ... dass man das schafft, in der Organisation zu bedienen.
00:34:44: So.
00:34:45: Und wie würde jetzt aus deiner Sicht ... ... diese ... Abteilung, wo würde man die verankern?
00:34:53: Weil das ist, glaube ich, das, was die meisten interessiert.
00:34:55: Wie machen wir das denn jetzt, wenn sie da immer noch irgendwie, keine Ahnung, Stabstelle von an die Geschäftsführung ist, die es aber nicht blickt oder irgendwo im Vertrieb Linien hat.
00:35:07: Wie wäre es die optimale Organisation aus deiner Sicht aufgestellte?
00:35:12: Das ist tatsächlich eine gute Frage und das hängt so ein bisschen davon ab, wie groß das Unternehmen ist.
00:35:20: welche Produkte es verkauft, wie viele Produkte das sind, sind das fünfzig Produkte oder sind das fünfzigtausend Produkte?
00:35:27: Verkaufen sie national, international?
00:35:31: Ist das ein Mittelstände, ist das ein Konzern?
00:35:33: Also da kommen so unheimliche Fragestellungen, das sind auch teilweise Themen unser, wenn wir mit dem Kunden, also wir machen ja nicht nur das Thema Personalsuche, sondern halt auch so Themen wie Organisation, Strukturen, Organisationsdesign.
00:35:47: Und da stellen wir natürlich immer im Vorfeld den Kunden wahnsinnig viele Fragen.
00:35:51: Wo steht ihr heute?
00:35:52: Wo seht ihr eure größten Pain Points?
00:35:55: Wo wollt ihr hin?
00:35:57: Wie viel Umsatz macht ihr heute online?
00:35:59: Wie viel in Zukunft?
00:36:04: Wo drückt denn der Schuh tatsächlich so aus eurer Sicht?
00:36:06: und dann hast du erstmal eine vernünftige Bestandsaufnahme und du musst vor allen Dingen auch feststellen, Also erstmal um Transformation umzusetzen, brauchst du das massive Bayern von der Geschäftsführung.
00:36:20: Du brauchst einen Executive Sponsor in der Organisation.
00:36:23: Wenn du den nicht hast, vergiss es.
00:36:26: Funktioniert es nicht.
00:36:26: Das kann man sich sogar geben, falls Eigentümer, genau.
00:36:30: Genau, also Eigentümer, Eigentümer Struktur.
00:36:35: Also auf jeden Fall muss es aus der Share aus dem Shareholder, also denjenigen, also kommen die tatsächlich da, der den meisten Einfluss haben.
00:36:45: Das ist total wichtig.
00:36:46: Wenn ich das habe, dann kann ich mir überlegen, wo ich die Organisation aufhänge.
00:36:51: Es gibt so mehrere Möglichkeiten.
00:36:53: Zu eigentlich gibt es so zwei meines Erachtens zwei grundsätzliche Möglichkeiten, das zu machen.
00:36:58: Also erstmal, also erstmal so die Voraussetzung zur Transformation und halt auch sich dann zu überlegen, wo man, sagen wir mal, das Thema E-Commerce aufhängt, ist erstmal, ich brauche ein Verständnis davon, dass ich Prozesse, nicht alle auf einmal, weil das bringt mich um, aber Schritt für Schritt, dass ich Prozesse immer vom Kunden her denke.
00:37:26: Das klingt jetzt erstmal sehr banal, aber Dadurch brichst du zwangsläufig die Silos auf.
00:37:33: Also fangen jetzt gerade so ein bisschen von unten an.
00:37:35: Und dann kommen wir gleich dazu, wo häng ich das denn jetzt auf?
00:37:38: Weil das ist dann die logische Konsequenz daraus.
00:37:41: Weil ich würde, man kann das Top-Down machen, dann sagt einer, mein Business, kann man machen.
00:37:48: Aber ich würde erstmal schauen, wie muss dann so ein Prozess aus Kundensicht aussehen?
00:37:54: Weil du hast gerade einen ganz wichtigen Punkt gesagt, dem Kunden interessiert das nicht, wo er kauft.
00:37:58: Wo kommt der Impuls her?
00:38:00: Der Impuls kann über ein Social Media Tiktok kommen, der kann über eine Promotion kommen, der kann über ein Handzettel in meinem Briefkasten kommen, der kann kommen, dass ich gerade irgendwo offline auf der Retail-Fläche stehe und inspiriert werde und dann einen Preisvergleich mache oder mal schaue, ob es woanders noch verfügbar ist oder so.
00:38:21: Also der Kunde ist... Den Kunden ist der Kanal ja völlig egal.
00:38:25: Es spielt keine Rolle.
00:38:27: Ich lass mich inspirieren oder ich habe einen konkreten Bedarf und ich möchte das Produkt kaufen und zwar jetzt und nicht morgen.
00:38:34: Und für den Hersteller auch nochmal neu.
00:38:37: würde ich gerne reinschmeißen, es ist von Google, das gab es vor zehn Jahren glaube ich schon, eine Studie mit dem Single Moment of Truth.
00:38:44: Das heißt, ich stehe, das kann sich auch jeder ja als der ja auch Kunde ist, sich vorstellen, ich stehe im Garten, mein Schlauch ist geplatzt, ich oder ich ist zu kurz, muss irgendwo hin, dann ziehe ich mein Handy raus und lass mir erklären, wie das geht.
00:39:01: Und in dem Moment ist für mich, wenn ich Markenhersteller bin, früher musste ich ja zuerst die Entscheidung treffen, wo ich das kaufe, an welchem Point of Sale.
00:39:12: Ich musste in ein Geschäft gehen, wo ich das vermutet habe, dann habe ich eine Beratung.
00:39:15: Und dann habe ich mir entschieden, welche Marke und war darauf angewiesen, die Marken zu nehmen, die ich da vorgefunden habe.
00:39:21: Und heute habe ich das Problem.
00:39:24: Und im nächsten Moment will ich wissen, okay, was ist jetzt das beste Produkt für mich?
00:39:27: Dafür gehe ich nicht erst in Laden, sondern da ist die Aufgabe plötzlich für Hersteller, eine neue Disziplin, dazu sein, wo der Kunde jetzt sucht.
00:39:35: Und wenn ich mich damit beschäftige, dann muss ich auch im nächsten Schritt sagen, okay, warum soll der nicht direkt bei mir kaufen?
00:39:42: Das ist immer das D-to-C-Thema nochmal.
00:39:44: Also Perspektive ist für viele weit weg.
00:39:45: Aber warum soll ich den jetzt nochmal in den Geschäft schicken oder zu einem Händler?
00:39:50: ... und Marge weglassen, wenn ich darum kämpfe, ... ... mit meinen Wettbewerbern im Herstellerumfeld ... ... diesen Kunden zu erreichen.
00:39:58: Also ... ... das nochmal pro DTC ... ... in dieser veränderten Customer Journey.
00:40:03: Wollte ich nochmal als Randnotiz ... ... nochmal reinschmeißen, ... ... wenn man so wichtig findet.
00:40:08: Ist richtig und wichtig, total.
00:40:11: Also ich würde als allererstes erst mal gucken, ... ... ich muss mir anschauen.
00:40:16: Wie sieht die Customer Journey aus?
00:40:18: Und wie kriege ich die Customer Journey Friction Less, also ohne große Ablenkung in?
00:40:23: Und wo der Kunde dann kauft, ist letztendlich... Eigentlich egal, ist natürlich mal ein Marginthema und so weiter, aber ich muss den Kunden zum richtigen Zeitpunkt bestmöglich bedienen.
00:40:33: Also das ist so ein Thema.
00:40:34: Das kann man immer an einem Produkt festmachen.
00:40:37: So, stellen wir ein Foto Verkaufs dann halt, Gartenschläuche, Rasenmäher oder was auch immer, oder halt nur Hosen.
00:40:44: Dann stellt sich ja die Frage, wäre es denn hier für dieses Produkt Hose oder Rase mehr verantwortlich?
00:40:51: Da hast du nämlich den Einkauf, der plant die Sortimente, die Breite und die Tiefe und die Stückzahl.
00:41:00: Dann hast du halt jemanden, der für das Thema wahren Präsentationen im Shop verantwortlich ist, dass es vernünftig aussieht, dass es mit dem vernünftigen Impuls dargestellt wird, egal auf dem Marktplatz oder nicht.
00:41:13: sprich, du hast das Thema Produktdaten, du hast Produkt zur Verfügung Stellung, dann hast du das Thema Customer Acquisition, also wer setzt den Marketing Impulse, wie setzt sich den Marketing Impulse, und dann hast du das Thema Conversion, dann hast du das Thema Pick Pack Ship, also das ganze Logistik Thema, dann hast du halt Loyalty, CRM, Customer Service und das sind alles so, das ist wie eine Kette.
00:41:39: Ich habe ein Produkt, das muss konfiguriert werden, geplant werden, Sortimente, die muss dargestellt werden, es muss verkauft werden, es muss geliefert werden, ich brauche einen tollen After Sale Service, wie es im echten Leben auch ist.
00:41:53: Und dann hast du natürlich Supporting Functions, die darauf einzahlen, Marketing.
00:41:58: Du hast das Thema... Online Shop.
00:42:02: Wer kümmert sich darum, dass der Online Shop technisch funktioniert?
00:42:05: Wer kümmert sich darum, dass die Daten alle in einen großen Topf, in einen Data Lake oder in einen System reinfließen?
00:42:11: Wer kümmert sich darum, Compliance?
00:42:12: Wer kümmert sich um das Thema Security?
00:42:16: Das sind die Supporting Functions.
00:42:23: Das machen wir mit unseren Kunden immer.
00:42:24: Wir zeigen dem so.
00:42:25: Jetzt guckt euch mal hier die Customer Journey an, was ihr alles dafür braucht, um euren Kunden gut zu bedienen.
00:42:31: So und jetzt versucht das mal in einzelne Abteilungen einzupacken.
00:42:35: Das ist nicht so einfach.
00:42:38: Das ist nicht so einfach.
00:42:39: Und dann kann man nämlich sehen, also unsere Empfehlung ist eigentlich immer, bricht den gesamten Prozess an der Customer Journey auf und dann guckst du mal wo deine Probleme sind.
00:42:48: Wo hakt es denn gerade und wo läuft es besonders gut?
00:42:53: Und dann stellt sich die zweite Frage, was ist mein KPI Konstrukt und wer ist für welche, zahlverantwortlich.
00:43:01: Und daraus leitet sich die Verantwortung ab meiner Meinung nach.
00:43:05: So, wenn es der Umsatz ist, dann muss zwangsläufig der Vertrieb verantwortlich sein für den Umsatz, der im Shop passiert.
00:43:12: Der hat den Hut auf.
00:43:14: Wenn es um das Thema Return on Advertising Spending geht, dann ist das eigentlich eine Marketingmetrik, wo jemand im Marketing der Hut den Hut aufhaben muss.
00:43:25: Marketing ist nicht nur Brand, sondern ist halt Performance unter anderem.
00:43:31: Wenn es um das Thema Customer Loyalty geht, dann ist das das CRM-Team.
00:43:36: Das hängt entweder am Vertrieb oder an Marketing.
00:43:39: Wenn es darum geht, wie schnell ist mein Shop, dann muss eigentlich die IT dafür verantwortlich sein.
00:43:45: Die meisten IT-Leute können das nicht.
00:43:48: Es sei denn, ihr kommt aus halt einen signifikanten Anteil am Umsatz, dann können die das, weil die eine eigene Anteilung dafür haben oder einen eigenen Bereich.
00:43:56: Und somit kommst du zwangsläufig darauf hinaus, wenn du eine größere Organisation hast, du musst, ja viele hassen dieses Wort, aber du musst halt irgendwie in dieser Matrix denken.
00:44:07: Du hast einen Verantwortlichen für eine Zahl und deswegen brauchst du diese Zahlen, die ja ständig gecheckt werden und dann musst du einen, jemanden, der für diese Zahl verantwortlich ist und die Leute müssen nochmal zusammenarbeiten.
00:44:19: Du kannst in diesen Silos nicht mehr arbeiten, sondern du musst einfach so... Wenn du das Ganze vom Kunden, Prozess und KPI denkst, dann lösen sich die Silos automatisch auf.
00:44:29: Es sei denn, du hast natürlich jemand oben in der Geschäftsführung sitzen, der sagt, mir doch egal.
00:44:35: Dann funktioniert das Ganze natürlich nicht.
00:44:37: Und da kommen halt wieder so, ich würde nicht sagen moderne, aber logischere Organisationsstruktur zu Tage.
00:44:46: Würde ich gerne,
00:44:47: wenn die nächste Folge.
00:44:48: Mit Blick auf die Uhr.
00:44:50: Ich würde gerne noch eine Folge aufnehmen und da in die Tiefe nochmal gehen.
00:44:54: Also wir haben jetzt, ich habe verstanden, wo hänge ich das auf?
00:44:57: Wo hänge ich E-Commerce und wo hänge ich E-Commerce auf?
00:45:03: Ich muss vom Kunden weg denken.
00:45:04: Als erstes, wenn ich das herausfinden will, muss ich anders denken und zwar vom Kunden weg, damit ein High Performance Team entstehen kann.
00:45:12: Die Person Chief Digital Officer.
00:45:15: ... mit der Kompetenz von hat auch mal was digital gemacht vielleicht oder ... ... hat man eine App oder ... ... ist unter Umständen nicht das Richtige.
00:45:26: würde ich aber gleich noch mal ... ... weil wir jetzt schon forty fünf Minuten erreicht haben.
00:45:31: Würde ich an die nächste Folge nehmen.
00:45:33: Also wie ist denn die Kompetenz des CDO und ... ... wir können schon erahnen.
00:45:40: Also dein Blick ist, dass die ... ... das Thema E-Commerce ... ... und digital eine zentrale Rolle bekommen muss ... ... und dass das die ... ... Transformation ... ... sein muss.
00:45:51: Ja, ganz genau.
00:45:52: Definitiv.
00:45:52: Du kannst es einfach nicht mehr ... ... als separates Speedboot sehen, ... ... sondern das ist integraler Bestandteil ... ... der Unternehmensstrategie.
00:45:58: Und dann weiß ich halt, ... ... jetzt muss ich was verändern.
00:46:01: Und dann würde ich damit in die nächste Folge ... ... gehen, dass wir hier die Folge zumachen.
00:46:07: Ich glaube, wir haben genügend ... ... mitgenommen, haben ... ... forty Minuten.
00:46:10: Eigentlich habe ich noch ... ... fünfzehn Minuten.
00:46:13: und sag las danke.
00:46:17: ich sag mal bis zur nächsten woche.
00:46:18: wir nehmen es gleich auf aber es wird dann nächste woche veröffentlicht.
00:46:23: danke fürs zuhören.
00:46:24: ich wünsche dir hier am video am bildschirm vielleicht am bildschirm oder Wo immer du gerade bist, einen erfolgreichen Tag deinem Unternehmen, viel Erfolg und die maximale Wirksamkeit innerhalb deines Unternehmens.
00:46:42: Bis zur nächsten Folge.
00:46:45: Danke
00:46:45: fürs Zuhören.
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